Maskenpflicht

Personen nach ihrem sechsten Geburtstag müssen
- im öffentlichen Personenverkehr, also zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen
- in Läden und Einkaufszentren sowie auf Märkten

- in Frisör-, Massage-, Kosmetikstudius u.ä.
- in Arztpraxen
- in weiterführenden Schulen auf Begegnungsflächen (z.B.: Flur, Treppenhaus, Toiletten, Pausenhof)
- im Gaststättengewerbe von Beschäftigten bei direktem Kundenkontakt sowie von Kunden, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden
- in Freizeitparks
- beim praktischen Fahrschulunterricht

eine Alltagsmaske oder andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist (ärztliches Attest), etwa bei Asthma oder wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist. Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt, etwa für Kassierer und Kassiererinnen, die hinter einer Plexiglasscheibe, die frontal zwischen Kunde und Angestellten aufgebaut ist und auch einen seitlichen Schutz gewährleistet.
Das Land hat Fragen und Antworten zur Maskenpflicht übersichtlich dargestellt. Diese finden Sie hier.

Das Kabinett hat sich auf eine Pflicht zum Tragen von sogenannten „Alltagsmasken“ beim Einkaufen und im öffentlichen Personenverkehr ab 27. April verständigt und diese zwischenzeitlich weiter verschärft und konkretisiert.
„Konkret heißt das: wir alle sind ab kommendem Montag verpflichtet, beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln Mund und Nase zu bedecken“, so Kretschmann. Damit sei ausdrücklich kein medizinischer Mundschutz gemeint, es genüge ein Schal, Tuch oder eine selbst gemachte oder gekaufte Stoffmaske. Die Stadtverwaltung Kirchheim hat auf Ihrer Homepage eine Datei mit Anbietern in und um Kirchheim veröffentlicht. Ebenso hat die vom Wirtschaftsministerium geförderte Homepage Place2tex Anbieter und Informationen zusammengefasst.

Damit soll die Verbreitung des Corona-Virus verlangsamt werden.

Die Bedeckungen schützen die Träger nicht davor, sich selber mit dem Coronavirus zu infizieren. Durch das Tragen kann jedoch das Risiko, eine andere Person anzustecken, verringert werden. Da die Krankheit auch symptomfrei verlaufen kann, wird damit die Möglichkeit einer unbewusste Ansteckung verringert.

Weitere Informationen können Sie der Homepage es Sozialministeriums entnehmen.
Das Land erläutert zudem, dass auch einfache Masken reichen und wie diese selbst hergestellt werden können. Diese Informationen finden Sie hier.

Eine Zusammenfassung der Informationen kann hier (124,6 KB) heruntergeladen werden.

Verkauf von Alltagsmasken / einfachem Mund- und Nasenschutz

Verkauf von Alltagsmasken / einfachem Mund- und Nasenschutz
Ab Montag 04.05.2020 bietet die Gemeinde einfache Alltagsmasken zum Selbstkostenpreis an. Dieser einfache Mund- und Nasenschutz soll die Ausbreitung des Corona-Virus verhindern und reduziert die Gefahr, dass Sie andere anstecken. Derzeit schreibt die Corona-Verordnung vor, dass beim Einkaufen und bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs Masken zu tragen sind. Sollten Sie noch einen solchen Schutz benötigen, können Sie diesen im Rathaus erwerben, solange der Vorrat reicht. Die Masken werden im 3er Pack verkauft. Es können max. 6 Masken gekauft werden.
 
Informationen zur Maske:
- flexibles Bindesystem: kann auf unterschiedliche Kopfgrößen angepasst werden
-1-lagig
- Wiederverwendbar
- Bis 90 Grad waschbar – bitte vor dem ersten Tragen waschen
- Empfehlung: Keine Trocknung im Wäschetrockner
- Material: 60% Baumwolle, 40% Polyester
- keine zertifizierte Maske
 
Kosten: 3 Masken für 10 Euro
Verkaufsstelle: Rathaus, 1. Obergeschoss, Zimmer Nr. 1.4
Ablauf: Zur kurzfristigen Terminvereinbarung, melden Sie sich bitte unter 07023/90000-24.